Kombinierte Gletscher- u. Felstour im Wallis

24.07.2010 - 28.07.2010
Autor: Georg Lober
Tour-Nr.: 2010/30

Hochtour / leichtes Alpinklettern

"Mist, das ist ja schon wieder wie jedes Mal in diesem Jahr". Es war Samstag, 4 Uhr morgens auf der Autobahn-Raststätte Frankenhöhe Nord. Es regnete, zwar nicht in Strömen, aber doch ein stetiger Nieselregen und auch der Wetterbericht verhieß nichts Gutes. Ich wartete auf unsere Gruppe mit dem Sprinter um Richtung Wallis zu fahren. Und das Wetter war so bescheiden wie bei jeder Tour, die ich in diesem Jahr unternahm. Pünktlich kam der Bus mit Axel, Bernd, Frank, Robert und unserem Guide Peter. Den Rucksack verstaut und weiter ging´s über A6 und A5 Richtung Süden. Aber nicht Richtung Sonne. Im Gegenteil - je weiter wir Richtung Basel und Bern kamen, um so mehr Regen. Regen, Grau und keine Berge. In Kandersteg wurde unser Sprinter auf die Bahn verladen und ab ging's durch den Lötschbergtunnel. Wenigstens hier drinnen kein Regen. Und dann, als wir am Ende des Tunnels den Himmel erblicken – strahlendes Blau und weiße Wolken, dazu herrlicher Sonnenschein – Wallis wir sind angekommen. Nach einigen zusätzlichen Runden im Kreisverkehr erreichten wir das Saastal, wo wir dann schon bald in Saas-Grund unseren Sprinter abstellten und mit einem Postbus nach Saas-Almagell fuhren.

"Mist, das ist ja schon wieder wie jedes Mal in diesem Jahr". Es war Samstag, 4 Uhr morgens auf der Autobahn-Raststätte Frankenhöhe Nord. Es regnete, zwar nicht in Strömen, aber doch ein stetiger Nieselregen und auch der Wetterbericht verhieß nichts Gutes. Ich wartete auf unsere Gruppe mit dem Sprinter um Richtung Wallis zu fahren. Und das Wetter war so bescheiden wie bei jeder Tour, die ich in diesem Jahr unternahm. Pünktlich kam der Bus mit Axel, Bernd, Frank, Robert und unserem Guide Peter. Den Rucksack verstaut und weiter ging´s über A6 und A5 Richtung Süden. Aber nicht Richtung Sonne. Im Gegenteil - je weiter wir Richtung Basel und Bern kamen, um so mehr Regen. Regen, Grau und keine Berge. In Kandersteg wurde unser Sprinter auf die Bahn verladen und ab ging's durch den Lötschbergtunnel. Wenigstens hier drinnen kein Regen. Und dann, als wir am Ende des Tunnels den Himmel erblicken – strahlendes Blau und weiße Wolken, dazu herrlicher Sonnenschein – Wallis wir sind angekommen. Nach einigen zusätzlichen Runden im Kreisverkehr erreichten wir das Saastal, wo wir dann schon bald in Saas-Grund unseren Sprinter abstellten und mit einem Postbus nach Saas-Almagell fuhren.

Am nächsten Tag konnte ich mal bis halb Sieben schlafen. Denn Peter, Bernd und Robert sind schon um 1/2 5 Uhr zum Jegihorn aufgebrochen, um dessen Gipfel über einen Klettersteig zu erreichen. Axel, Frank und ich hatten aber 0 Bock auf Klettersteig, der Lohn war länger schlafen und bequem frühstücken. Um 9 Uhr waren aber unsere Kletterfreaks auch schon wieder da, die müssen ja geflogen sein. Nach einer kurzen Pause ging's um 10 Uhr abwärts Richtung Saas-Grund. Ab der Seilbahnstation Kreuzboden begann eine rasante Abfahrt auf geliehenen "Monsterrollern". Auf der Rodelbahn ging's in knapp einer halben Stunde 800 Höhenmeter Richtung Tal. – eine heiße Sache. Aber unversehrt trafen alle am Bus ein und mit ihm fuhren wir nach Saas-Fee. Nach vergeblicher Suche eines offenen Ladens, wo wir uns einen Vorrat an "Rotem"  besorgen wollten, ging es mit gefüllten Wasserflaschen um 13 Uhr Richtung Mischabelhütte. 1540 Höhenmeter wurden wieder zu einer enormen Belastungsprobe. Dass Peter mehr war als ein guter Führer, zeigte er, als er einem sich völlig verausgabten Kameraden den Rucksack auf den letzten 100 Höhenmetern trug. Eine Dose Bier war dann ein kleiner Dank für diese Tat. Die Mischabelhütte war so richtig voll, gegessen wurde in Schichten und Wasser fehlte an allen Ecken und Enden. So ist es halt auf über 3400 Meter. Eigentlich wollte unsere Gruppe schon zeitig in der Nacht aufbrechen, aber leichter Schneefall verzögerte den Abmarsch. Um 7.30 Uhr marschierten sie dann doch, ohne den Autor dieser Zeilen, los. Auf dem Grad nach der Hütte herrschte zunächst ganz schönes Gedränge, denn alle wollten Richtung Nadelhorn. Dass die Jungs dann aber schon gegen Mittag ohne Gipfelerfolg zurück kammen, lag an einem furchtbaren Sturm und an gefühlten 16 Grad Minus. Trotz allem wurde es noch ein unterhaltsamer Nachmittag und ebensolcher Abend auf der Mischabelhütte. Am nächsten Tag dann der Abstieg und in kurzen Hosen und T-Shirt bei herrlichem Sonnenschein fuhren wir von Saas-Fee aus Richtung Heimat. Und das Wetter nach dem Lötschbergtunnel – Regen und grauer Himmel – bis wir zu Hause waren.

Trotz allem eine herrliche Tour mit kameradschaftlichem Umgang und mit Peter als umsichtigem und gewissenhaftem Führer, der stets mit einem Scherz aufmuntern konnte.