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Paddeltour im Altmühltal

28.05.2011 - 29.05.2011
Autor: Marina Strauß

Jugendtour

Am Samstag, den 28. Mai starteten wir mit 12 Teilnehmern und 3 Jugendleitern in unserem DAV-Bus bei bewölktem Himmel in Richtung Pappenheim. Dort angekommen warteten auch schon 4 Kanus und etliche Schwimmwesten auf ihren Einsatz. Neben zahlreichen anderen Gruppen begannen wir dann unsere Kanufahrt auf der Altmühl. Einige Kanus düsten gleich außer Sichtweite, während andere das ganze eher ruhig angingen, mit vielen Schlangenlinien und kunstvollen Umdrehungen. Anstatt sich treiben zu lassen, sich zurückzulehnen und die Sonne zu genießen, wie die Schnelleren es schon bald machten, mussten die Langsameren ununterbrochen paddeln. Das Wetter war durchgehend auf unserer Seite, auch wenn die Sonne nicht immer zu sehen war. Unser mobiler Catering-Service (Dieter Leisner) war zuverlässig bei jeder Umsetzungsstelle dabei, um uns zu versorgen. Großes Lob!

Nach einer längeren Vesperpause, eine Umsetzungsstation vor unserem endgültigen Ziel, kamen wir dann nach ca. 30 Kilometern und 5 Stunden anstrengender Paddelarbeit, kämpferischen Überholungsmanövern, manchen relaxten Passagen und ohne Kentern (!) endlich am Zeltplatz an, wo schon viel los war. Dort erwartete uns Dieters Frau, die als Unterstützung hinzugekommen war. Nachdem wir dann die Zelte aufgebaut hatten, fuhren einige noch die Bootsrutsche hinunter. Am Anfang ging alles gut, doch beim 5.Mal war es dann zu viel des Guten und das Kanu kenterte. Abgesehen von den klatschnassen Klamotten war jedoch nichts passiert. Nachdem die Boote abgeholt waren, wurde der Grill angeschmissen und das Lagerfeuer vorbereitet. Nach dem Essen waren wir dann alle satt (!), glücklich und zufrieden. Für eine gute Unterhaltung war auch gesorgt, da die Gruppe neben uns laute Musik aus ihrem Ghettoblaster hörte. Als das Lagerfeuer dann brannte, saß die ganze Gruppe zusammen, unterhielt sich und genoss die Wärme des Feuers, da es dann doch etwas kühl wurde. Wir aßen Chips, Gummibärchen, Kuchen und machten Ofenkartoffeln im Feuer. So ließen wir den Abend dann ausklingen.

Am nächsten Morgen packten wir nach dem Frühstück alles zusammen und machten noch ein kleines Spielchen. Um ca. 10 Uhr brachen wir dann auf, direkt in Richtung Ansbach zum Vereinsheim. Dort leerten wir den Bus und brachten wieder alles auf Vordermann. Nachdem wir noch die Reste des Abendessens verdrückt hatten, kamen auch schon die ersten Eltern, und somit ging auch diese Tour zu Ende.