Herbstwanderung durch die Fränkische Schweiz

03.10.2014 - 05.10.2014
Autor: Peter und Edith Geißelbrecht
Tour-Nr.: 2014-02-69

Beeindruckende Höhenmeteranzahl auch in fränkischen Gefilden möglich!

1. Tag: 03.10.2014

Mit dem VGN fuhren Karin, Heidi, Willi, Ingrid, Alfred, Beate, Thomas, Edith und Peter mit den Tourenguides Roland und Birgit, von Ansbach über Nürnberg und Forchheim nach Ebermannstadt.

Von Ebermannstadt aus begann unsere Wanderung um 10 Uhr bei strahlendem Sonnenschein durchs romantische Wiesenttal in Richtung Muggendorf. Unter Begleitung der Museumsbahn wanderten wir über die Neideckgrotte zur Neideckruine, wo wir unsere Rucksäcke etwas erleichterten und ausgiebig  Brotzeit machten. Weiter ging es hinunter nach Streitberg, allerdings schon 500 m nach unserem Brotzeitplatz kamen wir an einem Biergarten vorbei, dem diverse Kaffeetanten nicht widerstehen konnten.

Nach Kaffee, Kuchen und Bier wanderten wir über Streitberg hinauf zur Streitburg und weiter zur Schönstein- und Brunnsteinhöhle. Mit vielseitigen Gesprächen, die das Auf und Ab erleichterten ging es dann weiter zur Rosenmüllerhöhle hoch über Muggendorf. Einige Teilnehmer erkundeten die Höhle ausgiebig mit Stirn-und Taschenlampen, allen voran unser Guide Roland, der danach noch eine besinnliche Ansprache hielt. Danach Abstieg nach Muggendorf, wo wir bei einem deftigen Essen in lustiger Atmosphäre den ersten Tag im etwas nostalgischen Gasthof Kohlmannsgarten mit der imposanten Richard-Wagner-Linde ausklingen ließen.

2. Tag: 04.10.2014

Kurz nach 9 Uhr Aufbruch vom Kohlmannsgarten zum Tante-Emma-Laden in Muggendorf, dort Versorgung mit allen wichtigen Lebensmitteln für den kommenden Tag.

Aufstieg zum Hohlen Berg, wo der Wanderweg durch die Oswaldhöhle führt, und dann weiter zur Witzenhöhle mit Besichtigung. Weiter marschierten wir zur Versturzhöhle Quackenschloß, wo wir eine kurze Rast einlegten und danach zum Aussichtsfelsen Adlerstein. Vom Adlerstein ging es über einen Felsensteig zur Höhlenruine Riesenburg und hinunter ins Schottertal, immer mit unserem „Knipser“ Thomas im Nacken der mit seinen geschätzten 1000 Gigabyte Speicher alles fotografierte, was ihm vor die Linse kam.

Im idyllischen Schottertal brauchten unsere Kaffeetanten mal wieder Kaffee und Kuchen. Die Einkehr in der Schottermühle kam aber auch Edith, Willi, Thomas, Roland, Alfred und Peter sehr gelegen die sich ihre Kalorien mit Suppe und Bier auffüllten. Nach dieser Einkehr wanderten wir an der Wiesent entlang zur Behringersmühle. Dort wurden die Lebensmittel vom Tante Emma Laden verzehrt.

Von Behringersmühle aus ging es über den Felsensteig hinauf nach Gößweinstein, wo wir uns mit Windbeuteln und Kaffee stärkten, um dann hinunter ins Felsendorf Tüchersfeld abzusteigen. Von Tüchersfeld ging es durch Wälder und über Wiesen nach Pottenstein, das wir in der Dämmerung erreichten.

In Pottenstein angekommen sahen wir, dass unser Nachtquartier 100 Meter unter uns lag und von dort aus nur über einen steilen Bergpfad zu erreichen war. Nach einigem Überlegen und Erkunden unseres Wanderleiters Roland wagten wir den Abstieg bei Dunkelheit. Jeder setzte seine Stirnlampe auf, und dann ging es an den nicht ganz ungefährlichen Abstieg, den alle Teilnehmer unter gegenseitiger Mithilfe bravourös meisterten.

In der Pension „Bobby Habersberger“ wurde nach einem Abendessen in gemütlicher ausgelassener Atmosphäre und einem noch gemütlicherem Gastwirt, nochmals der vergangene Tag Revue passieren lassen.

3. Tag: 05.10.2014

Nach einem guten reichlichen Frühstück führten uns Roland und Birgit zur Burg Pottenstein hinauf und zum Aussichtspunkt 460 m über N.N. mit grandiosem Ausblick über Pottenstein. Weiter ging es zum Sängerhäuschen, das auf einem Felsvorsprung stand und wo uns Birgit eine kleine Andacht zum Erntedanktag abhielt. Danach ging es bergab ins wild romantische Püttlachtal und teilweise auf einem Urwaldpfad hinauf nach Hollenberg, wo eine Imbissbude stand. Nach einer kleinen Pause ging es über die Burgruine Hollenberg zur Zwergenhöhle, vorbei an der Felsformation Tabakspfeife, zum Aussichtsturm über der Stadt Pegnitz, hinunter zur Pegnitzquelle und weiter zum Bahnhof in Pegnitz.

Ein herzlicher Dank gilt unseren Tourenguides Birgit und Roland, die uns über 68 Kilometer Länge mit – in der Fränkischen Schweiz unglaublichen - 2180 Höhenmetern bei schönstem Wanderwetter gut nach Ansbach zurück gebracht haben.

Wie wir Franken sagen:

Hat scho passt, schee wor's!

Ohne Kommentar
Wiesent und Ruine Neideck
Burgruine Neideck
Weg durch die Oswaldhöhle
Auf dem Adlerstein
Pottenstein vor dem nächtlichen Abstieg
Besinnlicher Augenblick mit Blick auf Pottenstein
Burgruine Hollenberg
In der märchenhaften Zwergenhöhle
Großer und kleiner Zwerg vor der Zwergenhöhle: Peter und Willi