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Von der Halle an den Fels

09.05.2014 - 11.05.2014
Autor: Astrid Funk
Tour-Nr.: 2014-01-56

draußen ist es anders....

… so wurde der Kletterkurs vom 09.05-11.05.2014 in der Fränkischen Schweiz von Elke Bürkel im Jahresprogramm der Sektion vorgestellt.

Da das Wetter etwas durchwachsen war, trafen sich die „Kletterer“ Tina, Astrid, Dietrich und Michael am Freitagnachmittag zuerst mal im Vereinsheim in Ansbach zu ein paar „Trocken“-Übungen. Nach einem kurzen Programmüberblick schickte uns unsere Trainerin Elke die Wände hoch um uns warm zu klettern.

Der Vorstieg war uns noch im Gedächtnis, es konnte dann also ans Abseilen und Fädeln gehen.

Nach den praktischen Übungen gab uns Elke noch sehr wichtige Informationen, was in Bezug auf die Ökologie zu beachten ist und erklärte mit viel Geduld die verschiedenen Handlings der „Felsbegehung“. Was ist eine Sanduhr? Naja, der Trichter mit Sand, oder?

Am Samstag war es dann endlich soweit und wir fuhren in der Früh in die Fränkische. Elke kam mit ihrem super VW-Bus angerollt und verstaute alles Notwendige für das Klettern am Fels. Im Konvoi (ich mit Kombi, Elke mit Bus) fuhren wir über die A6 und A9 und natürlich auch Landstraße nach Sorg zum Signalstein.

Nachdem wir unsere Klettergurte, Schuhe und Helme angelegt hatten ging es los. Mal kurz am Fels hochgeschaut und das flaue Gefühl im Magen war da. Elke machte eine sehr genaue Inspektion des Felsens und erklärte uns wo wir hin fassen konnten.

Sanduhr - alles klar soweit. Hier gab's jede Menge von den Dingern!

Der Vorstieg am Fels - das erste Mal im Freien, in der Natur klettern. Unbeschreiblich!

Trotz des bewölkten Himmels und der paar Tropfen, die runter kamen, hatten wir eine super Stimmung und es kam jeder auf seine Kosten.

Als dann das Fädeln und Abseilen in Natura an der Reihe war, waren wir alle heilfroh, Elke an unserer Seite oder besser gesagt, über unseren Köpfen zu wissen.

„Einfach nicht nach unten sehen“, hat sie gemeint. Geschaut haben wir selbstverständlich alle.

Nachdem sich Elke vergewissert hat, dass wir die Kommandos wie „Zu, Ab, Stand, Seil“ und die Techniken des Vorstiegs, Fädelns und Abseilen beherrschen, konnten wir auch unseren Outdoor-Kletterschein machen. 

Wie es die Natur so will, hat es irgendwann angefangen in Strömen zu regnen und wir fuhren nach Morschreuth, um erst mal was Deftiges zu essen.

Aufgehört zu regnen hat es natürlich nicht mehr. Spät abends beschlossen wir dann nach Hause zu fahren und den Sonntag in Ansbach im Vereinsheim mit Üben und Vertiefung des Gelernten zu beenden.

Alles hat auch mal ein Ende, und so verabschiedeten wir uns von unserer Trainerin.

Von der Halle an den Fels, … draußen ist anders. Ja das ist es!

Elke, dir nochmals ein herzliches Danke!

 

Erster Felskontakt im Toprope
Draußen macht´s Spaß!
Hier ist schon etwas Mut gefragt
Astrid übt Abseilen
Letzte Route im Regen