Kletterkurs - von der Halle an den Fels

24.04.2015 - 26.04.2015
Autor: Stephanie Brouwer
Tour-Nr.: 2015-01-61

Was haben Widderköpfe und Sauschwänze am Fels verloren

Ein Basilikumpflänzchen, fünf Laibe Brot, ein Kasten Puntigamer - lustig samma, ein Eierlikörkuchen und ein ganzer Kofferraum voll mit Holz.

Was tust du??? - Ich fahr zum DAV Klettern nach Aicha– na wat denn sonst?

Am 24. April 2015 traf sich eine bunte Truppe (vier Ausländer, zwei Franken) mit mehr oder weniger Erfahrung im Felsklettern, die es noch mal genau wissen wollten: Was ist draußen anders, wenn man die Wände hochkraxelt? Und, vor allem, was muss ich beachten, um heile wieder runter zu kommen?

Zwei Tage später, am 26.04, wussten sie mehr und fuhren glücklich strahlend mit einem Kletterschein „Outdoor“ nach Hause. Diesen Erfolg hatten sie insbesondere zwei Personen zu verdanken:

1. Jörg: Du warst fürs gute Wetter zuständig; hast de „subba“ gemacht.

2. Elke Bürkel: Eine sympathische, geduldige und kompetente Kursleiterin sowie Expertin für Waldmeisterbowle und andere Fragen des Lebens.

Unter Elkes Fachaufsicht übten und lernten wir: Vorstieg, Abseilen, Fädeln, Ökologie des Felsens, vorbildliches Verhalten in einem Naturschutzgebiet, Keile und Friends setzen, Sackstich, Prusikknoten, Mastwurf und Topo Lesen. Auch erfuhren wir, was Widderköpfe und Sauschwänze an einem Fels verloren haben.

- Wo komme ich her? Wo will ich hin? Was mache ich hier?-

Die großen Fragen des Lebens. Wie wichtig es ist, sich diese Fragen auch beim Klettern zu stellen und sich stets jeden Schrittes mit jeweiliger Konsequenz bewusst zu sein – das wurde an diesem Wochenende besonders deutlich.

Nun sitzen wir im DAV Bus, erfreuen uns an der wunderschönen kurvigen Landschaft des Altmühltals, hören Charly Winstons „Like a Hobo“, der angenehme Duft von dreitägigem Kletterschweiß steigt in die Nase empor und wir fahren glücklich und zufrieden mit folgenden Erkenntnissen nach Hause:

Fazit 1: Kletterkurs mit Elke Bürkel – jeder Zeit wieder, kann man nur empfehlen.

            Elke, vielen Dank.

Fazit 2: Ansbacher Kletterheim in Aicha – super Standort, gemütliche Hütte, schöner Garten, äußerst kinderfreundlich (auch für große Kinder). Top.

Fazit 3: von Andreas: „Zum Draußen-Klettern brauchst echt viel Geraffel. Jetzt spezialisier´ ich mich auf Free Solo.“

Fazit 4: an die Männer: Hört auf eure Frauen! Ein Kasten Bier langt net.

Fazit 5: Altmühltal – wir kommen wieder !!!